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Hier finden Sie die häufigst gestellten Fragen bei Bewerbungsgesprächen und die entsprechenden schlagfertigsten Antworten dazu.
Vorbereitung ist alles. Wenn Sie in das Bewerbungsgespräch gehen, empfehle ich auf die Fragen präpariert zu sein. Aber Achtung: Von 50 vorbereiteten Fragen, werden dann in der Realität nur drei gestellt. Aber es gibt Ihnen eine Sicherheit, die sich auf das ganze Gespräch abfärbt.
Weitere Tipps zu Bewerbungsgesprächen, insbesondere auch zu Asessmentcenter (Wenn Sie mit mehreren Kandidaten zu einem mehrtägigen Auswahlverfahren eingeladen werden) finden Sie in meinem Buch "Präsentieren Sie noch oder faszinieren Sie schon?"
Den Trick, den die meisten Bewerber nicht bei Bewerbungsgesprächen nutzen, ist Gefühle mit in die Bewerbung hineinzunehmen.
Das traut sich fast niemand. Und Sie werden sehen, Sie katapultieren sich automatisch unter die Spitzenreiter für diesen Job.
Lassen Sie Begeisterung spüren, für die Firma, bei der Sie arbeiten wollen.
Hier Formulierungen, die jeden Bewerberkandidaten unter die engere Auswahl katapultiert.
Die Gemeinsamkeit bei diesen Formulierungen ist, dass da Gefühlsverben vorkommen. Hingezogen fühlen, mögen, gefallen, heiss sein, sympathisch finden, anziehen, als stimmig empfinden
Viele Bewerber meinen, Sie müssen, wenn Sie bei einem Vorstellungsgespräch sitzen, sich besonders gepflegt ausdrücken.
"Ich bin zu tiefst überzeugt, dass meine Kernkompetenz des zielorientierten Marketings in ihrem innovativen Unternehmen grosse wirtschaftliche Zugewinne zeitigen wird."
Das ist akademisches Bla, Bla, so spricht kein normaler Mensch. Sprechen Sie so, wie sie auch mit ihrem Partner zu Hause sprechen würden, das hat die höchste Wirkung. "Herr Hansen, ich weiss einfach wie Marketing funktioniert - und ihre Firma kann davon profitieren... wenn Sie will"
Es ist die Katastrophe, wie wenig viele Bewerber von Ihrer zukünftigen Firma wissen. Lesen Sie die Homepage wirklich durch und verschaffen Sie sich ein Bild über Mitarbeiter, Produkte, Märkte, Philosophie und was auch immer.
Wenn die Frage kommt: Was wissen Sie über unsere Firma, dann sollten Sie mindestens 2 Minuten frei reden können. Der zukünftige Arbeitgeber erkennt: Da interessiert sich einer wirklich für meine Firma.
Noch vor dem Bewerbungsgespräch ist es dringend empfehlenswert, dass Sie sich möglichst viele Informationen über das Unternehmen beschaffen und am besten aus verschiedenen Quellen. Bei der Frage, "Was wissen Sie über uns?", hört jeder Chef gerne, dass das Unternehmen eine entsprechende Abteilung erweitern will, dass Sie sich für die zu Zeit laufenden Projekte interessieren, dass die Handelspartner eine gute Zukunft vorhersagen etc.
Als Quelle kann nicht nur die entsprechende Homepage dienen, sondern auch Werbeinserate, Zeitungsartikel, TV-Bericht, Bilanzen, usw. Wenn Sie dem zukünftigen Arbeitgeber diese Quellen erwähnen können, ist der einfach erst mal von Ihnen beeindruckt!
Eine Sache, die fast niemand tut ist folgende: Gehen Sie einige Tage vor dem Vorstellungsgespräch zu der Firma vor den Haupteingang. Dann sprechen Sie in der Mittagspause einige herauskommende Mitarbeiter an: "Ich möchte in dieser Firma arbeiten. Dürfte ich Sie zum Mittagessen einladen? Mich interessiert diese Firma." Wenn Sie Glück haben, dann treffen Sie sogar auf einen Mitarbeiter, der in ihrer zukünftigen Abteilung arbeitet. Dann fragen Sie den Mitarbeiter während des Mittagessens aus.
Schauen Sie, wie die Mitarbeiter über Ihre Firma reden. Wenn das positiv ist, dann sind Sie in der richtigen Firma gelandet, dann erzählen Sie das auch dem Personalchef. Wenn das negativ ist, dann verschweigen Sie es. Aber Sie für sich wissen, woran Sie eventuell sind.
Nicht vergessen: eine Stimme ist nur eine Stimme! Das muss nicht signifikant sein. Und es gibt immer Menschen, die an allem etwas schlecht finden. Deshalb ist das Befragen von mehreren Mitarbeitern sinnvoll.
Wenn Sie dem Personalchef von dieser Aktion erzählen und detailliert sagen können, wie die Aufgabe konkret aussieht und was Sie an dieser Aufgabe und dieser Firma reizt, dann werden Sie automatisch vom untersten Stapel der Bewerber auf die Spitze des Stapels gelegt.
Wenn bei Ihnen ein Vorstellungsgespräch ansteht, bei dem Sie den Job wirklich haben wollen, dann ist ein individuelles "Bewerbungscoaching" mit Matthias Pöhm sinnvoll. Mit einem Coaching fürs Bewerbungsgespräch steigen Chancen, den Job zu bekommen linear an!
Scheuen Sie nicht davor, selbst Fragen zu stellen und lassen Sie auch den Gesprächspartner über sein Unternehmen erzählen. Hören Sie den Antworten aufmerksam zu und machen Sie sich Notizen auf einem Schreibblock. Das signalisiert dem Personalchef, dass Sie über dieses Angebot gut nachgedacht haben und Ihr Interesse ehrlich ist. Sie machen sich dadurch wertvoll. Wenn Sie Fragen stellen bekommt der Personalchef den Eindruck, dass seine Firma sich auch bei Ihnen bewirbt. Und so soll es auch im Idealfall sein.
Lassen Sie sich nicht überraschen, wenn Sie bei der Bewerbung die Frage: "Warum haben Sie gerade unsere Firma gewählt?" bekommen, weil es die meist gestellte Frage ist. Hier interessiert sich der Arbeitgeber, ob es Ihr "Wunscharbeitsplatz" ist, oder bloß eine Überbrückung, bis Sie was Besseres finden.
Geben Sie mit ruhigen Gewissen zu, dass es noch zwei-drei Stellen gibt, wo die Situation offen steht, aber am Liebsten würden Sie hier arbeiten, weil…
Nennen Sie ein paar Argumente, die Ihrer Meinung nach diese Stelle interessant machen. Hier bietet sich der Raum, um Ihre Fähigkeiten und Qualitäten zu betonen. Z.B. Hervorragende Kommunikations- und Organisationsfähigkeiten, erreichte Ergebnisse oder ihre Fremdsprachenkenntnisse etc. Als Grund sollte Sie nie das Gehalt nennen. Nur finanzielle Motivation spricht dafür, dass Sie in dem Job nicht wachsen, sondern nur so viel Geld wie möglich aus ihm rausholen wollen.
Es könnte eine Frage kommen, wieso Sie den vorigen Arbeitgeber verlassen haben. Vermeiden Sie in diesem Falle Bemerkungen, bei dem Sie ihn schlecht aussehen lassen. Es könnte Zweifel erwecken, was die Loyalität gegenüber dem neuen Arbeitgeber angeht. Der Grundsatz lautet: So, wie Sie über ihren alten Arbeitgeber reden, so werden Sie wahrscheinlich irgendwann auch über ihre neuen Arbeitgeber reden.
Wenn bei Ihnen ein Vorstellungsgespräch ansteht, bei dem Sie den Job wirklich haben wollen, dann ist ein individuelles "Bewerbungscoaching" mit Matthias Pöhm sinnvoll. Mit einem Coaching fürs Bewerbungsgespräch steigen Chancen, den Job zu bekommen linear an!
Hier erwartet man von Ihnen, dass Sie Ihren Lebenslauf, der dem Personalchef schon bekannt ist, um ihre typischen Eigenschaften, Stärken, Schwächen und Interessen etc. ergänzen. Mit dieser Art von Fragen will man Sie auch als Mensch, als Charakter... näher kennen lernen, um zu erkunden, ob Sie mit anderen Mitarbeitern und Chefs gut auskommen.
Bei der Frage über Ihre Stärken will niemand eine Aufzählung von Eigenschaften in Hauptwort-manier hören .
Beschreiben Sie Ihre Stärken anhand konkreter Beispiele aus dem Arbeitsleben und aus dem übrigen Alltag. Wählen Sie Eigenschaften aus, die für einen Arbeitgeber interessant sein können.
Die meisten Menschen wissen nicht, wie man eine erreichte Leistung so verkauft, dass der andere wirklich beeidruckt ist. Sie haben die Formel für Gold gefunden, aber beim anderen wirkt es nur so, als ob sie eine Steuererklärung fehlerfrei ausgefüllt haben. Wie man seine Leistungen so verkauft, dass der Gegenüber wirklich "Wow" denkt, habe ich im Kapitel "Die Zeitlupen-Methode" in meinem Buch "Präsentieren Sie noch oder faszinieren Sie schon?" beschrieben.
Achtung bei der Frage über Ihre Schwächen: Niemand ist perfekt. Eine Stärke liegt hingegen darin, seine Schwächen zu kennen. Beschreiben Sie sie deswegen Ihrem zukünftigen Arbeitgeber offensiv und ehrlich. Versuchen Sie angemessen selbstkritisch zu reagieren. (Ich nehme Drogen, stehle und schlage unmotiviert fremde Kinder... sollten Sie eventuell nicht erwähnen) Wenn Sie eine Schwäche nennen, ergänzen Sie danach immer den Satz mit einem "aber..." und dann fügen Sie einen positiven Gegenpunkt an.
Z.B. Ich brauche Morgens immer erst eine Stunde, bis ich auf Touren komme. Aber dafür bin ich dann am Abend immer länger leistungsfähig und deshalb bleib ich auch oft länger am Abend, weil ich da am produktivsten bin.
Z.B. Ich kann schlecht "Nein" sagen. Aber bei wichtigen Dingen, die das Wohl der Firma betreffen bin ich hart.
Uni-Absolventen können Mangel an Praxis oder, dass die gelernte Theorie sich nicht immer mit der Praxis deckt, erwähnen.
Was die grössten Erfolge angeht, beschreiben Sie kurz einige Aufgaben, die Sie in der Arbeit gelöst haben, es kann auch ein konkretes Projekt sein. Wählen Sie auch hier "Die Zeitlupen-Methode" aus meinem Buch "Präsentieren Sie noch oder faszinieren Sie schon?" Wenn man Sie auffordert Misserfolge zu beschreiben, dann beschreiben Sie sie offen und ehrlich. Aber dann muss das Wort "aber" kommen und dann erzählen Sie, was Sie für die Ewigkeit aus diesem Fehler gelernt haben.
Bei dieser Frage sollen Sie den Personalchef überzeugen, dass Sie der richtige Mann/Frau für diese Firma sind. Weisen auf Ihre Ausbildung, bisherige Arbeitserfahrungen und -erfolge, berufliche Ziele etc. hin.
Sprechen Sie über Lieblingsfächer, geben Sie eine ausführliche Auskunft über die Zahl der besuchten Kurse, Weiterbildungsprogrammen, über Projekte an denen Sie aktiv teilgenommen haben, weisen Sie auf Ihre Fremdsprachenkenntnisse hin, Arbeit mit PC etc.
Den potentieller Arbeitgeber interessiert, was Sie Ihm zu bieten haben, es müssen nicht gleich jahrelange Erfahrungen sein, manche Unternehmen suchen vor allem junges und frisches Blut mit neuen und modernen Ideen.
Hier besteht auch die Möglichkeit darauf hinzuweisen, dass Ihre bisherigen Arbeitgeber fast keine Abwesenheit in der Arbeit aufweisen konnten, begründen Sie dieses ruhig mit Ihrem guten Gesundheitszustand.
Nennen Sie ein Beispiel, wo Sie erfolgreich im Team gearbeitet haben, welche Verbesserungen Sie in Ihrer letzten Funktion eingeführt haben, auf welche berufliche Leistung Sie besonders stolz sind, in welchen ausserberuflichen Bereichen Sie sich engagieren etc.
Bei Fragen dieser Art, sucht der Personalchef eine Art Bestätigung, ob es sich lohnt, Sie einzuschulen und in die Geheimnisse der Firma einzuweihen. Damit werden Sie nämlich zu einer Investition. Wie stehen Sie zu der Tatsache, dass Sie eventuell den Wohnort wechseln müssten, in welchem Maße kann die Arbeit Ihr Privatleben beeinflussen?
Berichten Sie von Ihren Vorstellungen und Ambitionen, nennen Sie Beispiele dafür, wie Sie sich Ihre zukünftige Tätigkeit vorstellen. berichten Sie, wie sich Ihre Arbeitssituation auf kurze und lange Sicht gestalten soll. Berichten Sie von der Familienplanung nur dann, wenn Sie konkret danach gefragt werden, Sie müssen auf private und intime Fragen keine Antwort geben. Am besten diplomatisch andeuten, dass z.B. die Heirat keinen Einfluss auf Ihre Arbeit haben wird.
Mit dieser Frage will der Arbeitgeber herausfinden, ob er Sie sich leisten kann, aber auch, ob Sie sich ihrer Leistung auch wert sind. Gehen sie 5% bis 20% über ihre letztes Gehalt. Das braucht Mut aber er wird Ihnen schon sagen, wenn es ihm zu hoch ist. Dann können Sie kontern: "Wie ist denn ihre Vorstellung?" Tragen Sie ihre Gehaltswünsche mit Selbstbewusstsein in der Stimme vor. Ziehen Sie die Stimme am Ende des Satzes nach unten. Dort muss ein gedachter Punkt mit gesprochen werden, nur dann wirkt es so, als ob Sie sich ihr Geld auch wert sind.
Ob der Personalverantwortliche den Eindruck hat, dass Sie ihr Geld wert sind, hängt nicht so sehr vom genannten Betrag ab, sondern davon, mit welcher Selbstverständlichkeit und Betonung sie das Gehalt nennen. Deshalb wenden Sie einen Trick an: Nachdem Sie das Gehalt mit Selbstbewusstsein in der Stimme genannt haben, stellen Sie dem Personalchef ohne Pause eine Ablenkungsfrage. Dadurch dokumentieren Sie in der Subbotschaft: Das Gehalt ist etwas, über das wir uns hier nicht länger aufhalten müssen. Kommen wir mal zu den wichtigeren Dingen..."
Vergessen Sie nicht zu fragen, ob es auch andere Vorteile, Weiterbildungsmöglichkeiten, und Karrieremöglichkeiten, ...u.s.w gibt. Vor allem aber, ob Ihr Gehalt im Laufe Ihrer Kariere eine Bewegung in Richtung "oben" machen wird. Es ist sicher besser und angenehmer, sich schon im Voraus zu einigen, als nach Jahren mit dem Gehalt unzufrieden zu werden und mehr Geld zu verlangen. Seien Sie darauf vorbereitet, dass der Personalchef wissen will, wie Sie sich Ihren Gehalt in der Probe zeit vorstellen und wie sich die Lohnbedingungen später entwickeln sollten.
Einige Arbeitgeber nennen keine bestimmte Summe, sondern eine Bandbreite von dem, was für Sie als gutes Gehalt ansehen und was als wenig gutes. Entscheiden Sie sich immer für das obere!
Wenn bei Ihnen ein Vorstellungsgespräch ansteht, bei dem Sie den Job wirklich haben wollen, dann ist ein individuelles "Bewerbungscoaching" mit Matthias Pöhm sinnvoll. Mit einem Coaching fürs Bewerbungsgespräch steigen Chancen, den Job zu bekommen linear an!

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